Görlich, Kukla

Jutta Görlich, Gerald Kukla

Der interkulturelle Maibaum

SchülerInnen des P-Seminars „Der interkulturelle Maibaum“ übernahmen Patenschaften für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, die sie ein Jahr lang 1x pro Woche im Alltag begleiteten. An zusätzlichen Workshop-Tagen bauten sie zusammen mit Jugendlichen aus einer Flüchtlingsunterkunft eine Rauminstallation in der schuleigenen Galerie des Wittelsbacher-Gymnasiums. „Görlich, Kukla“ weiterlesen

Carolin Wiese

Universität Bielefeld / Ratsgymnasium Minden

Filmbildung mit Vorbereitungsklassen

Seit der Einrichtung der ersten Vorbereitungsklasse im Herbst 2014 am Ratsgymnasium Minden wurden mit drei Lerngruppen verschiedene filmische Formate ausprobiert. Neben kleinen Animationsfilmen mit unterschiedlichen Techniken entstanden u.a. Deutschlernvideos, collagenartige Gruppenfilme und filmische Stadterkundungen. „Carolin Wiese“ weiterlesen

Markus Herschbach

Markus J. Herschbach (Wissenschaftlicher und künstlerischer Mitarbeiter an der Europa-Universität Flensburg)
Künstlerische Bildung im Kontext interkultureller Projekte (…) Bildungserwartungen und Realitäten

Im einleitenden Teil des Workshops werden dokumentar-filmische Beispiele von interkulturellen ausserschulischen EU-Projekten (D/DK/PL) gezeigt und erörtert.
Im  zweiten Teil des Workshops sollen empirische Ergebnisse einer Forschungsarbeit (Dissertation) zum Thema Grenzen, Möglichkeiten und Mythen der (inter)kulturellen Bildung mit kunstpädagogischen Ansätzen dargestellt und vertieft werden. Gemeinsam thematisieren und diskutieren wir didaktische Haltungen, implizite Pädagogiken im Verhältnis zu inter-, trans-, hyper- und hybriden kulturellen Dimensionen .

 

Isabel Eisfeld

Isabel Eisfeld (Studienrätin an der Carl-von-Ossietzky-Schule, Berlin)
Können wir mit Architektur Gesellschaft verändern?

Gemeinsamkeiten stärken und dabei Unterschiede hinterfragen – das ist Aufgabe einer transkulturellen Gesellschaft. Architektur wird besonders dann als transkulturell erfahrbar, wenn spezifische Nutzungsweisen von Raum miteinander zu vernetzen sind. „Isabel Eisfeld“ weiterlesen

Rolf Laven

Rolf Laven (Hochschulprofessor an der PH Wien, Bundesvorsitzender des BÖKWE)
Menschen und Bilder, die bewegen – Graphic Novel im Exil

Der Workshop richtet sich an jene, die sich für die Begegnung mit Menschen im Exil interessieren. Berichtet wird über Forschungen mit Primarschullehrerinnen der saharauischen Flüchtlingslager in Algerien. Ziel der dort umgesetzten Fortbildungen war das Kommunizieren über Bildsprachen der Graphic Novel, wobei Originäres und auf sich selbst Verweisendes erlebbar gemacht wurde. „Rolf Laven“ weiterlesen

Pia Lilienstein

Pia Lilienstein, (M.A, wissenschaftl. Mitarbeiterin an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)
Seminarprojekte in der Lehrerbildung

Im Sommersemester 2015 und 2016 fand am Lehrstuhl für Kunstpädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg je ein Seminar mit Studierenden und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen gemeinsam statt. Während des Seminarverlaufes entwickelten und erprobten wir Aufgabenstellungen, die eher auf dem Zeigen beruhten und mit dem Reiz und Aufforderungscharakter des Materials arbeiteten und kleinen, offenen Inszenierungen glichen, um den geflüchteten Jugendlichen die Begegnung mit künstlerischen Ausdrucksmitteln zu eröffnen.  „Pia Lilienstein“ weiterlesen

Franziska Seitz

Franziska Seitz (Karl-von-Closen-Gymnasium, Eggenfelden)
Die KOMMUNIKATIONSMATRIX, eine inter- und transkulturelle Verständigung

In dem Projekt KOMMUNIKATIONSMATRIX entwickeln Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe gemeinsam mit einer Gruppe junger Geflüchteter eine Kommunikationsform, die über Bilder (Piktogramme/Emojis) funktioniert. „Franziska Seitz“ weiterlesen

Jörg Grütjen

 Jörg Grütjen (UNESCO-Schule Kamp-Lintfort)
Projekt Transkultur: Prozesse der Aneignung, Vermischung und Hybridbildung in der zeitgenössischen Kunst

Kulturelle Mischung nicht als Bedrohung, sondern als gesellschaftliche Normalität und Perspektive zu verstehen und gegenüber statischen Kulturvorstellungen mit fixierten Gegenüberstellungen Misstrauen zu stiften, war Ziel des Unterrichts. Kultur ist auch immer ein Prozess der Aneignung und Verfeinerung verschiedener, heterogener Einflüsse. „Jörg Grütjen“ weiterlesen

Maria Dunz

Maria Dunz (Allgäu-Gymnasium, Kempten, zuvor: Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und Landes NRW, Remscheid)
Diversität: Andersartigkeit als Normalität – Plädoyer für einen Denk- und Weiterbildungsansatz

Zur nachhaltigen Verankerung der Arbeit mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft braucht es mehr als einzelne Flüchtlingsprojekte: Ressourcen müssen gebündelt und PädagogInnen dringend gezielt und breitflächig gefördert werden. Basierend auf Erfahrungen der Projektarbeit in NRW – im Spagat zwischen bildungstheoretischen Debatten und akuten Praxisherausforderungen – wird derzeit ein Weiterbildungs-konzept entwickelt. Neben der Vermittlung von Basiskompetenzen setzt es bei den Potentialen der persönlichen Haltung und der kreativen Praxis an. „Maria Dunz“ weiterlesen